Fachrichtung Technik

Fachrichtung Technik

Die fachpraktische Ausbildung (fpA) an der Lothar-von-Faber-Schule

Die Hälfte des Schuljahres in der elften Jahrgangsstufe ist der fachpraktischen Ausbildung vorbehalten. An unserer Schule wird das Schuljahr in acht, etwa gleich lange Blöcke von ca. vier bis fünf Wochen Dauer geteilt, d.h. es gibt vier Unterrichtsblöcke und ebenso viele Praxisblöcke, die sich zeitlich abwechseln. Die tägliche Arbeitszeit beträgt ca. 7,5h.

Organisiert und betreut wird das Ganze von unseren Betreuungslehrkräften, die von der Stellenverteilung, über die Begleitung der Schüler in den Stellen bis hin zur Gesamtbeurteilung für die ordnungsgemäße Durchführung sorgen.

Die vier Praktikumsblöcke absolvieren die SchülerInnen gruppenweise in zwei verschiedenen Lehrwerkstätten. Sie leisten somit je ein zwei Blöcke umfassendes Praktikum in den Bereichen Elektrotechnik und Metalltechnik. Darüber hinaus wird in der zweiten Schuljahreshälfte ein 5tägiges Baupraktikum angeboten.

Im Rahmen der Unterweisungen im Bereich Elektrotechnik erwerben die SchülerInnen Kenntnisse über den Aufbau elektronischer Schaltungen und den Einsatz von CAD bei der Umsetzung von Hausinstallationen. Weiterhin erlernen sie praktische Fertigkeiten bei der Verkabelung und Installation, der Programmierung von Steuerungen für elektronische Schaltungen und beschäftigen sich mit Mikroprozessor- und moderner Energietechnik. Im Metallpraktikum werden Grundtechniken der Metallbearbeitung erworben. Die SchülerInnen lernen Feilen, Fräsen, Drehen, Bohren, Biegen und Sägen von Metall. Darüber hinaus wird ein Schweißkurs absolviert und das Hartlöten vermittelt. Als letzter Bereich ist noch ein CNC – Kurs zu absolvieren, in dessen Verlauf die SchülerInnen Kenntnisse in der computergesteuerten Bearbeitung von Metallteilen vermittelt bekommen.

Das einwöchige Baupraktikum konzentriert sich auf Grundtechniken des Mauerns und der Holzbearbeitung im Rohbaubereich. Über die geleisteten Praktika werden von den SchülerInnen Berichte erstellt, die die Tätigkeiten dokumentieren, aber auch weitergehende Fragestellungen behandeln.

Das Praktikum umfasst eine 4tägige Arbeitswoche in den Lehrwerkstätten. Die Tagesarbeitszeit liegt zwischen 7,5 und 8,0 h. An dem fünften Tag besuchen die SchülerInnen die Schule und erwerben Grundkenntnisse im Rahmen eines physikalischen und eines chemischen Praktikums. Weiterhin erhalten sie Unterricht in technischem Zeichnen.

Während der fpA werden die SchülerInnen von einem zuständigen fpA-Betreuer begleitet. Dieser betreut die SchülerInnen in den Lehrwerkstätten und steht als Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung.Darüber hinaus legt der Betreuungslehrer die Gesamtbeurteilung der fpA fest. Er stützt sich hierbei auf eine Beurteilung der Lehrwerkstätten, die Leistungen im technischen Zeichnen, im physikalischen im chemischen Praktikum sowie auf die Berichte und seinen Gesamteindruck der SchülerIn.