Fachrichtung Sozialwesen

Fachrichtung Sozialwesen

Die fachpraktische Ausbildung (fpA) an der Lothar-von-Faber-Schule

Die Hälfte des Schuljahres in der elften Jahrgangsstufe ist der fachpraktischen Ausbildung vorbehalten. An unserer Schule wird das Schuljahr in acht, etwa gleich lange Blöcke von ca. vier bis fünf Wochen Dauer geteilt, d.h. es gibt vier Unterrichtsblöcke und ebenso viele Praxisblöcke, die sich zeitlich abwechseln. Die tägliche Arbeitszeit beträgt ca. 7,5h. An einem Nachmittag pro Woche sind die Schülerinnen und Schüler zu einem Anleitungs- und Vertiefungsnachmittag in der Schule.

Organisiert und betreut wird das Ganze von unseren Betreuungslehrkräften, die von der Stellenverteilung, über die Begleitung der Schüler in den Stellen bis hin zur Gesamtbeurteilung für die ordnungsgemäße Durchführung sorgen.

Die vier Praktikumsblöcke absolvieren die SchülerInnen in zwei verschiedenen Praktikumseinrichtungen. Sie leisten somit ein zwei Blöcke umfassendes „erzieherisches Praktikum“und ein zwei Blöcke umfassendes „allgemeinpädagogisches Praktikum“. Vor Aufnahme der fachpraktischen Ausbildung ist eine Belehrung nach §43 des Infektionsschutzgesetzes vorweisen. Die SchülerInnen wählen in Abstimmung mit dem Betreuungslehrer und anderen MitschülerInnen aus einer Liste mit möglichen Praktikumsstellen Einsatzorte im „erzieherischen Praktikum“ sind Einrichtungen für Kinder unter 7 Jahren (Kindergärten, Kinderkrippen).

Das „allgemeinpädagogische Praktikum“ wird in Einrichtungen für Kinder über 7 Jahre, in Einrichtungen für Jugendliche sowie im Bereich der sozialpädagogischen Hilfe für Erwachsene und ältere Menschen geleistet. Im Rahmen der fpA werden die Schüler vertraut mit den generellen Aufgaben der Einrichtung, den internen Kommunikations- und Entscheidungswegen, der Ausgestaltung der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sowie aller anderen Unterstützungsbedürftigen. Wichtig sind hier auch die Arbeits- und Kooperationsbeziehungen zu anderen Einrichtungen und die Ausstattung der einzelnen Praktikumseinrichtung.

Über die geleisteten Praktika werden von den SchülerInnen Berichte erstellt, die die Tätigkeiten dokumentieren, aber auch weitergehende Fragestellungen behandeln.

Das Praktikum umfasst eine fünftägige Arbeitswoche. Die Tagesarbeitszeit liegt zwischen 7,5 und 8,0 h. Bei manchen Einrichtungen kann es durchaus zu Wochenendarbeit und Schichtdiensten im gesetzlichen Rahmen entsprechend des Lebensalters kommen. Allerdings gelten für die SchülerInnen die normalen Schulferien und der schulfreie Buß- und Bettag.

Während der fpA werden die SchülerInnen von einem zuständigen fpA-Betreuer begleitet. Dieser vermittelt die Stellen, betreut die SchülerInnen in den Einrichtungen, führt Anleitungstreffen und Exkursionen durch und steht als Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung. Darüber hinauslegt der Betreuungslehrer die Gesamtbeurteilung der fpA fest. Er stützt sich hierbei auf eine Beurteilung der Praktikumsbetriebe sowie auf die Berichte und seinen Gesamteindruck der SchülerIn.