Fachrichtung Gesundheit

Fachrichtung Gesundheit

Die fachpraktische Ausbildung (fpA) an der Lothar-von-Faber-Schule

Die Hälfte des Schuljahres in der elften Jahrgangsstufe ist der fachpraktischen Ausbildung vorbehalten. An unserer Schule wird das Schuljahr in acht, etwa gleich lange Blöcke von ca. vier bis fünf Wochen Dauer geteilt, d.h. es gibt vier Unterrichtsblöcke und ebenso viele Praxisblöcke, die sich zeitlich abwechseln. Die tägliche Arbeitszeit beträgt ca. 7,5 - 8,0 h.

Organisiert und betreut wird das Ganze von unseren Betreuungslehrkräften, die von der Stellenverteilung, über die Begleitung der Schüler in den Stellen bis hin zur Gesamtbeurteilung für die ordnungsgemäße Durchführung sorgen.

Die vier Praktikumsblöcke absolvieren die SchülerInnen in zwei verschiedenen Praktikumseinrichtungen. Sie leisten somit ein zwei Blöcke umfassendes Praktikum im Bereich 1 „Pflege und Prävention“ und ein weiteres im Bereich 2 „Therapie und Diagnostik“. Für jede Klasse steht ein Stellenpool mit unterschiedlichen Praktikumsstellen zur Verfügung. Die SchülerInnen wählen in Absprache mit dem Betreuungslehrer und ihren MitschülerInnen. Vor dem Einsatz in den Praktikumsstellen besuchen die SchülerInnen einen Pflegehelfergrundkurs und legen hier auch eine Prüfung über die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten ab. Weiterhin müssen die SchülerInnen vor Aufnahme der fachpraktischen Ausbildung eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung (ArbMedVV) inklusive Überprüfung des Impfschutzes und eine Belehrung nach §43des Infektionsschutzgesetzes vorweisen.

Einsatzorte im Bereich „Pflege und Prävention“ sind primär Pflegeheime und Einrichtungen für Behinderte. Diese werden u.a. ergänzt durch Krankenkassen und Beratungsstellen. Das Praktikum im Bereich „Therapie und Diagnostik“ findet in erster Linie in Krankenhäusern statt, Ergänzend kommen hier Abrechnungsstellen, Krankenkassen und auch andere Akteure des Gesundheitswesens (z.B. Kassenärztliche Vereinigungen, Sanitätshäuser) hinzu. Im Rahmen der fpA werden die Schüler vertraut mit den Aufgaben der Einrichtunginnerhalb des Gesundheitssystems, den internen Kommunikations- und Entscheidungswegen, der Ausgestaltung der Patienten- bzw. Kunden- /Klientenbetreuung, der Ausstattung der Einrichtungen sowie mit deren relevanten Kooperationspartnern. Über die geleisteten Praktika werden von den SchülerInnen Berichte erstellt, die die Tätigkeiten dokumentieren, aber auch weitergehende Fragestellungen behandeln.

Die SchülerInnen sind einen Tag pro Woche in der Schule und erhalten dort eine Praktikumsanleitung zur Reflexion und Begleitung sowie eineVertiefung im Fach Biologie. Die weiteren vier Tage einer Praktikumswoche sind die SchülerInnen in den Einrichtungen. Die Tagesarbeitszeit liegt zwischen 7,5 und 8,0 h. Wochenendarbeit und Schichtdienste sind im gesetzlichen Rahmen entsprechend des Lebensalters möglich. Allerdings gelten für die SchülerInnen die normalen Schulferien und der schulfreie Buß- und Bettag.

Während der fpA werden die SchülerInnen von einem zuständigen fpA-Betreuer begleitet. Dieser vermittelt die Stellen, betreut dieSchülerInnen in den Einrichtungen, führt Anleitungstreffen und Exkursionen durch und steht als Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung. Darüber hinauslegt der Betreuungslehrer die Gesamtbeurteilung der fpA fest. Er stützt sich hierbei auf eine Beurteilung der Praktikumsbetriebe, den Pflegehelfergrundkurs,die Vertiefung im Fach Biologie sowie auf die Berichte und seinen Gesamteindruck der SchülerIn.